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TECHNISCHE INFO - INTERMODULATIONSKONZEPTE SEITE 3
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Intermodulationskonzepte Seite 3  Intermodulationskonzepte

Seite 3: Beseitigen / Reduzieren von Intermodulation durch Sendermischung.


Beseitigen / Reduzieren von Intermodulation durch Sendermischung



Um die Entstehung von Intermodulationen am Senderausgang zu reduzieren, sollte grundsätzlich dafür gesorgt werden, dass Sendeleistung nicht an andere Senderausgänge gelangen kann.

Dieses kann durch nachstehende Baugruppen erreicht werden:

a) Isolatoren
b) Pass-Sperr / Sperr-Pass Filter
c) Sperrfilter
d) Bandpassfilter
TECHNISCHE INFORMATIONEN


a) Isolatoren



Ein Isolator ist ein Dreipol, der den Signalfluss nur in eine Richtung zulässt. Der typische Einsatzverlust beträgt ca. 0.3-0.4 dB.

Signale in Gegenrichtung werden mit ca. 25-40 dB bedämpft. Der Isolator oder Zirkulator ist ein magnetisches Bauteil, bei dem Ferritmaterial durch Dauermagnete vormagnetisiert wird. Die Magneten erzeugen im Inneren eine Elektronenrotation, die einen Durchlass nur in dem Frequenzbereich erlaubt, in welchem der Zirkulator justiert ist. Gleichzeitig wird eine beträchtliche Dämpfung in der entgegengesetzten Richtung erzeugt.

Eine weitere Eigenschaft des Zirkulators ist, dass bei Ausfall der Antenne oder des Antennenkabels die Sendeleistung in einen Lastwiderstand abgeleitet wird. Dadurch wird eine Zerstörung der Ausgangstransistoren verhindert.

Nachteil des Zirkulators ist, dass er harmonische Oberwellen erzeugen kann. Deshalb sollte immer ein Tiefpassfilter zwischen Zirkulator und Antenne eingebaut sein.

Zirkulatoren sind bei dicht zusammenliegenden Frequenzen die einzig richtigen Baugruppen.

b) Pass-Sperr / Sperr-Pass Filter



Ein Pass-Sperr Filter (Sperr-Pass Filter) ist ein Bauteil, welches für eine Frequenz/Frequenzband durchlässig ist und eine andere Frequenz/Frequenzband bedämpft oder blockiert.

Das Filter kann mit hoch-Q Viertelwellenresonatoren (ab ca. 100 mm Durchmesser) hergestellt werden. Dadurch ist es möglich einen Frequenzabstand von nur 250 KHz zwischen Pass- und Sperrfrequenz im VHF-Band zu realisieren. Ein Filter dieser Art kann etwa 25 dB Isolierung zur Verfügung stellen.

Wenn der Frequenzabstand ca. 4 MHz oder größer ist, können Helixresonatoren verwendet werden. Dieser Filtertyp ist bauartbedingt deutlich kleiner als ein Viertelwellen-Resonatorfilter. Aufgrund des größeren Abstandes zwischen den Pass- und Sperrfrequenzen kann ein Filter dieser Art, je nach Anzahl der Helixresonatoren, etwa 50-80 dB Isolierung erzeugen.

Beide Bauarten erlauben sowohl eine Sperrfrequenz die höher ist als die Passfrequenz, oder eine Sperrfrequenz die tiefer ist als die Passfrequenz.

c) Band-Sperr Filter



Ein Band-Sperr Filter ist ein Filter, der einzelne Frequenzen oder ein schmales Frequenzband bedämpft. Die höheren und niedrigeren Frequenzen werden durchgelassen. Bei Verwendung von hoch-Q Viertelwellenresonatoren im VHF-Frequenzband, kann bei einem Einsatzverlust von ca. 1,5 dB des Sperrbandes eine Dämpfung von 25dB, bei einer Sperrfrequenz von kleiner als 1 MHz Bandbreite erreicht werden.

Wenn Filter mit Helixresonatoren im VHF-Frequenzband benutzt werden, erreicht man bei ca.1,5 dB Einsatzverlust des Sperrbandes, ca. 45dB Dämpfung bei 5-6 MHz Bandbreite für die Sperrfrequenz.

d) Band-Pass Filter



Ein Bandpassfilter ist ein Filter, der eine bestimmte Frequenz/Frequenzband durchlässt und Frequenzen über und unterhalb des Passbereiches bedämpft. Wenn hoch-Q Resonatoren verwendet werden, entsteht bei 5 MHz Abstand von der Durchlassfrequenz eine Dämpfung von ca. 25-35 dB. Die Dämpfung ist abhängig vom eingestellten Einsatzverlust der Passfrequenz.

Auch bei der Verwendung von Helixresonatoren ist das Ergebnis ein effizientes Bandpassfilter, welches einen deutlich breiteren Durchlassbereich aber weniger steile Flanken aufweist.

Information Seite 4: Interferenzen in Empfängern, verursacht durch hohe Signalstärke außerhalb der Empfangsfrequenz.
   

 
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